Website selbst erstellen oder erstellen lassen? Ehrliche Antwort

Website selbst bauen – oder lieber erstellen lassen.

Eine Frage so alt wie Webseiten.

Eine Frage, die absolut verständlich ist.

Eine Frage, die du dir ganz bestimmt schon gestellt hast.

Denn: Zum Glück ist es mittlerweile möglich, eine Website zu erstellen, ohne vorher ein Informatikstudium zu absolvieren.

Aber während du zwar jede Menge Geld sparst (was du zum Business-Start oft einfach nicht hast), wirst du jede Menge Zeit (und wahrscheinlich Nerven) investieren müssen.

Daher schauen wir uns jetzt mal an, wann DIY sinnvoll ist, was es dich „kostet“ und wann ein Profi doch die bessere Wahl ist.

Tastatur, die selbst umgebaut werden kann mit zusätzlichen Caps und Werkzeug wie bei Websites.

DIY oder doch lieber selbst basteln?

Website selbst erstellen: das spricht dafür!

Lass uns direkt offensichtlich starten. Diese 3 Gründe sprechen für DIY:

  • Du lernst dein Website-System richtig gut kennen. In Zukunft kann dir da also niemand irgendwelche Märchen erzählen und du kannst jederzeit etwas ändern oder anpassen, ohne immer deine*n Webdesigner*in anzuhauen und zu hoffen, dass sie/er Zeit hat.
  • Du kannst sofort loslegen. Du musst keine Kennenlerngespräche führen und auf die Verfügbarkeit der Person warten. Denn ja, in der Regel sind wir Website-Expert*innen zumindest ein paar Wochen im Voraus ausgebucht und können nicht morgen mit deinem Projekt starten.
  • Du sparst Geld. Punkt. Eine mehrseitige Website erstellen zu lassen, kostet schnell 3.500 € und aufwärts.

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Nachteile von DIY-Websites, von denen oft niemand spricht

Wie bei allem im Leben gibt es auch Nachteile. Beim Erstellen von Websites im Alleingang sind das vor allem:

  • Die Technik frisst Zeit. Egal, was dir die Werbung der Baukastenanbieter und KI da erzählen wollen: Deine Website ist nicht mit wenigen Klicks zusammengebaut und live. Vorlage aussuchen, mit Texten füllen, auf „Veröffentlichen“ klicken, klingt zwar mega, ist aber halt nicht realistisch.
  • Design-Teufelskreis von Idee und Realität. „Ich mache es einfach selbst“ → „Warum sieht es nicht so aus wie in meinem Kopf?“ Design hat seinen Zweck. Templates und Vorlagen sind toll, müssen aber am Ende auf dich und deine Bedürfnisse angepasst werden – und mobil funktionieren!
  • Baukästen sind einfach. Einfach nicht so gut. Die Werbung schreit: easy! Die Realität ist sehr viel nervenaufreibender und oft nicht möglich. Du stößt mit einem Baukasten ganz schnell an Grenzen. Und findest am Ende selten jemanden, die dich professionell unterstützen kann. Hier kannst du nachlesen, warum: Der WIX-Wahnsinn: Warum Baukastensysteme oft in die Sackgasse führen.

    PS: Natürlich kannst du deine Website auch mit WordPress selbst bauen – das ist flexibler und professioneller. Aber auch dort brauchst du Struktur, Technikverständnis und vor allem Zeit.

Website erstellen lassen: Das Fundament ist alles!

Klar kann ich die Technik schneller bedienen. Aber professionelle Webdesigner*innen machen mehr, als nur auf dem Bildschirm ein paar Kästchen hin und her zu schieben.

Niemand kann eine gute Website erstellen, wenn das Fundament nicht stimmt. Daher steht am Anfang immer Denkarbeit an:

  • Welche Unterseiten brauchst du eigentlich? Und was soll da genau drauf?
  • Wie stellen wir dein Angebot so dar, dass es alle verstehen und direkt überzeugt sind?
  • Wie schaffen wir es, deine Besucher*innen möglichst lange auf der Website zu halten?
  • Welche Kontaktmöglichkeiten machen für dich Sinn?
  • Welche Farben und Schriften passen zu dir UND sprechen deine Interessent*innen an?
  • Was muss alles in die Datenschutzerklärung und ins Impressum?
  • Also: Wie machen wir aus deinen ganzen Ideen und Vorstellungen im Kopf eine Website im Netz?

Kleine Anekdote: Als ich meine erste Website für mich erstellt habe, habe ich über all das auch nicht nachgedacht. Ich war einfach nur auf der Suche nach einem schönen Design, der Rest würde sich dann schon ergeben.

Gesagt, getan, schönes Design gefunden. Und dann stand ich da und wusste absolut nicht weiter. Ich hatte Blogbeiträge, aber wie sollte ich die kategorisieren? Brauchte ich eine Über mich Seite? Was sollte auf die Startseite? Woher bekomme ich ein Kontaktformular? Und bei der Datenschutzerklärung war ich dann ganz raus (und das war vor der DSGVO und alles war weniger streng als jetzt).

Entscheidest du dich also, deine Website erstellen zu lassen, bekommst du ein absolut solides Fundament und jede Menge Klarheit und Feedback zu deinen Gedanken, Texten und deinem Angebot.

Doch das ist natürlich nicht alles:

  • Du sparst dir Zeit und Nerven. Vor allem Nerven! Und kannst dich damit ganz auf deine eigentliche Arbeit konzentrieren.
  • Dein Design ist professionell und nicht zusammengeschustert. Und das sehen und spüren auch deine potenziellen Kund*innen.
  • Deine Website funktioniert technisch einwandfrei und ist mobil optimiert.
  • Du bekommst Schulungsvideos, die dir zeigen, wie du in Zukunft deine Website selbst aktualisieren und verändern kannst. Du bist also nicht unbedingt auf die Unterstützung durch deine*n Webdesigner*in angewiesen.
  • Datenschutz und Impressum sind korrekt (zumindest, wenn du deine Website bei mir machen lässt. Ich arbeite dafür mit einer Anwältin zusammen).

Dein Mittelweg: kleine Onepager-Website erstellen lassen

Die Motivation ist groß, aber das Budget eher klein? Wenn es dir beim Start in die Selbstständigkeit auch gerade so geht, gibt es neben DIV eine andere Lösung: Lass dir eine kleine Onepager-Website erstellen.

Dazu habe ich auf dem Blog schon mehrere Artikel, unter anderem diesen: Vorteile eines Onepagers: 7 Gründe, warum EINE Seite oft reicht.

Daher kommt hier nur eine kurze Zusammenfassung für dich:

Ein Onepager ist eine kleine Website, die aus genau einer Unterseite besteht. Auf dieser Website finden Interessent*innen alles, was sie zu dir und einem Angebot wissen müssen. Inklusive der passenden Möglichkeit, dich zu kontaktieren oder bei dir zu buchen.

Deine Vorteile:

  • Geht ziemlich fix und ist schnell online.
  • Du musst nicht Texte für zig Unterseiten schreiben, sondern nur für eine.
  • Du startest solide mit einem professionellen Onepager, den du aber jederzeit weiter ausbauen (lassen) kannst.
  • Deine Investition ist deutlich geringer als bei einer mehrseitigen Website.

Vor allem für alle, die gerade erst in die Selbstständigkeit starten, reicht eine kleine Website oft völlig aus!

(Interessiert? Dann klick hier: Onepager erstellen lassen)

Fazit: Beides geht – aber eben nur mit Klarheit

Du siehst, beides ist gut möglich. Entweder du investierst Zeit und Hirn – oder eben Geld.

Wenn du jetzt schnell starten und dich nicht in der Technik verlieren willst, dann lass uns beide doch gern über eine Onepager-Website sprechen. Hier findest du alle Infos dazu: Onepager erstellen lassen.

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