Schlechter Tag? Diese 5 Methoden werden ihn retten

Schlechten Tag retten

Schlechter Tag? Diese 5 Methoden werden ihn retten

Schlechten Tag retten

Ein kleiner Hinweis: Meine Texte können Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich werde nicht dafür bezahlt, sie einzubinden. Es handelt sich bloß um eine ehrliche Empfehlung.

Willkommen zum schlechtesten Tag überhaupt! Falls du heute dein absolutes Tief erlebst, habe ich etwas für dich: Meine fünf Methoden gegen die Misere. So werden es vielleicht doch noch erträgliche 24 Stunden.

Schlechter Tag vs. richtig schlechter Tag

Es gibt Tage, da habe ich einfach keine Energie. Der Wecker reißt mich mitten aus der Tiefschlafphase, draußen ist es noch dunkel und mein Spiegelbild sah auch schon mal besser aus.

Meistens weiß ich da schon morgens: Heute wird’s besonders anstrengend. Mein Arbeitstempo gleicht dem des Faultiers aus Zoomania und wirklich jede Aufgabe ist zu viel.

Kennst du solche Tage?

In solchen Fällen hilft: Kleine Schritte gehen. Die großen Projekte in noch kleinere Aufgaben aufteilen und ganz langsam abarbeiten.

Aber dann gibt es noch die richtig schlechten Tage. Die, an denen alles gegen dich ist: Deine Haare, dein Partner, das ganze Universum.

Da helfen auch kleine Schritte nichts mehr. Da brauchst du eine richtige Strategie, die du anwenden kannst. Ich habe für diese Tage eine kleine Liste mit fünf Dingen, die mir (meistens) helfen. Dir hoffentlich auch!

5 Methoden, die deinen schlechten Tag retten können

Bereit, deinen schlechten Tag in einen erträglichen zu verwandeln?

 

Erinnere dich an deinen letzten Erfolg

An so richtig miesen Tagen fühle ich mich wie ein Versager. Eigentlich kann ich nichts, warum sollten Kunden mit mir zusammenarbeiten und der Rest der Welt ist in allem talentierter als ich. Tolles Mantra, um was zu arbeiten.

Dass das nicht ganz stimmt, verdrängt mein Hirn erfolgreich. Es wird also Zeit für die „Erfolgsliste“. Für mich sind das meine Referenzen und E-Mails, die mir Kunden nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt geschrieben haben.

Für dich können das ganz andere Dinge sein.

  • Du verkaufst ein tolles Produkt? Dann gibt es sicher positive Bewertungen, die du lesen kannst.
  • Du bist Coach? Dann berichten dir deine Kunden bestimmt von ihren positiven Entwicklungen.
  • Du hast einen Online-Kurs verkauft? Dann schau dir deine Statistik an.

Ich sammle meine Referenzen und positiven Kommentare regelmäßig in einer Tabelle und lese sie an besonders miesen Tagen durch. So wird der Sch***tag zwar immer noch nicht bombastisch, aber zumindest der Selbstzweifler in meinem Kopf etwas leiser.

 

Ab an die frische Luft

Ist denn der Tag nicht schon schlecht genug? Ich bin ja leider nicht gerade sportbegeistert und muss mich immer wieder aufraffen, mich mehr zu bewegen.

Daher möchte ich bei diesem Tipp eigentlich nur verächtlich die Augenbrauen hochziehen. Aber leider stimmt es: Wenn du weiterhin deinen Monitor anstarrst oder zum wer-weiß-wie-vielten Male deinen Instagram Feed checkst, wird der Tag auch nicht besser.

Kopf frei bekommen ist eher eine wirkungsvolle Maßnahme. Ich wünschte, ich könnte dir jetzt sagen: Dann ziehe ich meine Laufschuhe an und nach 10 Kilometern geht es mir so viel besser!

Aber in Wirklichkeit besitze ich keine Laufschuhe und 10 Kilometer sind ein Ding der Unmöglichkeit. Aber: Ich kann spazieren gehen.

Eine Stunde an der frischen Luft, im Idealfall in der freien Natur (vielleicht noch mit ein paar Kühen oder Schafen) können tatsächlich meine Perspektive auf den Tag ändern.

Ein Tipp: Vor allem in der kalten und nassen Jahreszeit ist auch die Überwindung für den Spaziergang groß. Ich habe daher in eine gute Jacke und wasserfeste Schuhe investiert. Nicht besonders schön, aber effektiv. Die Schuhe sind wirklich nur für meine Spaziergänge bestimmt. So entfällt auch lästiges Putzen, wenn ich einen Ausflug in die Stadt oder zum Einkaufen mache.

Gute Gespräche gegen einen schlechten Tag

Wie schon im ersten Punkt beschrieben: Mein Kopfkino funktioniert an den miesen Tagen besonders gut. Der Affe fährt auf dem Einrad im Kreis, klatscht in die Hände und im Hintergrund läuft dieses besonders psychedelische Zirkuslied.

Es wird also Zeit für den Gegenangriff: einen Anruf bei einem lieben Menschen. Egal, ob Kollege, Freundin, Elternteil, Cousin, Nachbarin – du hast in deinem Umfeld sicher auch Menschen, die voll an dich und deine Fähigkeiten glauben.

Greife also zum Hörer und lass dich wieder daran erinnern, was du täglich schaffst. Das ermuntert dich und im Idealfall fällt der Affe vom Einrad und das schreckliche Lied verstummt.

Vielleicht wird es auch Zeit für einen Accountibility Partner? Das ist eine Person, der du in regelmäßigen Abständen deine Ziele verrätst und dadurch eher motiviert bist, auch an ihnen zu arbeiten. Dabei muss die Person nicht unbedingt in der gleichen Branche arbeiten.

 

 

Belohn dich – auch ohne Meisterleistung

Ich bin ein großer Fan von Belohnungen. Klar, besser wäre es, erst etwas Großes zu schaffen und sich danach etwas zu gönnen.

Aber manche Tage sind eben härter als andere und brauchen andere Maßnahmen.

Wie wäre es also, wenn du dich auf dein Sofa verziehst und doch endlich das Buch anfängst, dass sich unter der Staubschicht auf deinem Nachttisch versteckt?

Oder du holst dir dein Lieblingsgetränk und hörst dabei einen Podcast oder ein Hörbuch?

Ein heißes Bad mitten am Tag? Warum nicht!

Es muss keine tagfüllende Beschäftigung sein. Oft reicht schon eine kleine Auszeit, um einen besonders schlechten in einen erträglichen Tag zu verwandeln.

 

 

Was hast du heute vor zwei Jahren gemacht?

Wie war dieser Tag? Auch so mega schlecht? Oder vielleicht richtig gut? Was, du weißt das nicht mehr?

Exakt! Du weißt es nicht mehr.

Das ist auch gut so.

Egal, ob richtig gut oder besonders mies, mit der Zeit verblassen Tage in unserer Erinnerung (daher auch die vielen Fotos und Videos von deinem Hochzeitstag. Diese Erinnerung soll schließlich lebendig bleiben).

Das bedeutet: Egal, wie elend du diesen Tag findest, schon bald ist er einfach nur einer von vielen und du hattest in der Zwischenzeit haufenweise guter, sehr gute, produktive oder fauler Tage.

Normalerweise möchte ich nicht, dass die Zeit schneller vergeht. Aber in manchen Fällen ist es eben gut, dass sie es doch tut.

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